Weihnachtskonzert der Liedertafel Neustadt

am Sonntag, 20.12.2015 (4. Advent) 19:00 Uhr im Saalbau Neustadt

2013 12 22 Weihnachtskonzert W Klein 004

 John Rutter: Magnificat für Solosopran, Chor, Orchester
Jan Dismas Zelenka: Magnificat in D, ZWV 108
Antonin Dvořák: Böhmische (Tschechische) Suite Op. 39

 John Rutter Magnificat 2013 12 22 Weihnachtskonzert W Klein 019  magniificat the visitation

 Mitwirkende:
Chor Liedertafel Neustadt
Lydia Zborschil, Sopran
Kammerphilharmonie Weinheim
Leitung: Jochen Braunstein

Karten/Eintrittspreise:

Gäste: Kategorie A: 20 € Kategorie B: 17 € Schüler: 5 €
Mitglieder: Kategorie A: 17 € Kategorie B: 14 € Schüler: 5 €

 

 

 Der Programmflyer kann hier heruntergeladen werden: | pdf download |

 Die Liedertafel lädt traditionell am 4. Advent zur Einstimmung auf die Weihnachtstage zu ihrem Weihnachtskonzert in den Saalbau ein. In diesem Jahr wollen wir Magnificat-Vertonungen des zeitgenössischen englischen Komponisten John Rutter  im reizvollen Kontrast zur Komposition  des aus Böhmen stammenden Barockkomponisten Jan Dismas Zelenka präsentieren. Die "Böhmische Suite" von Antonin Dvorak mit seiner Pastorale im Eingangs-Satz bildet sowohl thematisch als auch geografisch die Brücke vom böhmischen Barockkomponisten Zelenka zum zeitgenössischen Komponisten Rutter.

Das Magnificat von John Rutter ist eine Vertonung des biblischen Magnificat-Gesangs für Sopran-Solo, Chor und Orchester. Das Auftragswerk wurde 1990 unter Leitung des Komponisten in der Carnegie Hall in New York uraufgeführt. Vertont wurde der Text in lateinischer Sprache mit eingefügten anderen Texten. Der zweite Satz ist ein altes englisches Gedicht mit marianischen Themen, „Of a Rose, a lovely Rose“ (Von einer Rose, einer lieblichen Rose). Weitere Sätze beinhalten den Beginn des Sanctus und ein lateinisches an Maria gerichtetes Gebet. Die Musik enthält Elemente lateinamerikanischer Musik.

Als Ergänzung und Kontrast hierzu wird das Magnificat in D von Jan Dismas Zelenka aufgeführt. Dieser aus Böhmen stammende Barockkomponist (1679 - 1745) wurde erst Ende des 20. Jahrhunderts "wiederentdeckt".