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Marktkonzert in der Stiftskirche

Der Philharmonische Chor LIEDERTAFEL und der Chor CANTORIA  MÂCON
eröffnen mit einem Partnerschaftskonzert
den Neustadter Kultursommer 2014
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Jean Gilles (1668 – 1705): Requiem - Grande Messe des Morts
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Vesperae solennes de Confessore, KV 339
Samstag, 31. Mai 2014, 19:00 Uhr, Stiftskirche Neustadt

Die inzwischen 44-jährige deutsch-französische Chorpartnerschaft mit bisher fast 50 gemeinsamen Konzerten wird mit der Aufführung des Requiems des französischen Barockkomponisten Jean Gilles fortgesetzt. Es war im Frankreich des 18. Jh eines der berühmtesten und am häufigsten aufgeführten Werke, und es ist sicher eines der schönsten Requien der Barockzeit. Ergänzt wird das Programm mit der Vesperae solennes de Confessore KV 339 von Wolfgang Amadeus Mozart, einem der herausragenden Kirchenmusikwerke der europäischen Musikgeschichte.

Datum/Uhrzeit: Samstag, 31. Mai 2014, 19:00 Uhr
Veranstaltungsort: Stiftskirche Neustadt 
Programm:
Jean Gilles: Requiem - Messe des morts
Wolfgang Amadeus Mozart: Vesperae solennes de Confessore,  KV 339

Mitwirkende:
Philharmonischer Chor Liedertafel Neustadt
Chor Cantoria Mâcon
Kammerphilharmonie Weinheim
Solisten:
Cornelia Winter, Sopran
Eva Braunstein, Alt
Martin Steffan, Tenor
Ekkehard Abele, Bass
Leitung: Hans Jochen Braunstein

Karten/Eintrittspreise: Gäste: 20 €         Mitglieder: 17 €                Schüler: 5 €       

Kartenvorverkauf:cken

Kartentelefon der Liedertafel: 06321 - 484635
Neustadter Bücherstube, Neustadt, Landauer Straße 5, Tel. 06321- 2235
Buchhandling Quodlibet, Neustadt, Kellereistr. 10, Tel. 06321-88930
und bei den Chormitgliedern
Online-Kartenbestellung:  | bitte hier klicken |
Abendkasse

Die Chorpartnerschaft der Liedertafel Neustadt mit dem Chor Cantoria Mâcon:
Die einmalige und inzwischen 44-jährige Freundschaft zwischen einem deutschen und einem französischen Chor mit bisher über 50 gemeinsamen Konzerten in Mâcon und in Neustadt findet in diesem Partnerschaftskonzert ihre Fortsetzung. Mit dem Gilles-Requiem werden wir jetzt von der Cantoria mit einer „Neuentdeckung“ der französischen Barockmusik bereichert. Nach der Aufführung im März in Mâcon erklingt es neben der „altbekannten“ Vesperae solennes de Confessore in der Neustadter Stiftskirche zur Eröffnung des Neustadter Kultursommers 2014. Die Pflege der Chorpartnerschaften mit Chören aus Neustadts Partnerstädten wird noch in diesem Jahr mit gemeinsamen Konzerten mit der Lincoln Choral Society weitergeführt: zum Gedenken an den Ausbruch des ersten Weltkrieges erklingt die Friedensmesse „The Armed Man“ von Karl Jenkins im Oktober in der Lincoln Cathedral und im November im Saalbau Neustadt – und auch unsere französischen Freunde aus Mâcon werden an diesem Versöhnungs-Konzert zum Volkstrauertag mit einer Delegation teilnehmen.

Das Requiem des französischen Barockkomponisten Jean Gilles (1668-1705) ist bei uns weitgehend unbekannt. Im Frankreich des 18. Jahrhunderts war Jean Gilles' „Messe des morts“ jedoch eines der berühmtesten und am häufigsten aufgeführten Werke, und es ist sicher eines der schönsten Requien der Barockzeit. Zunächst entstand es als Auftragswerk für zwei Mitglieder des Stadtrats von Toulouse, wo Gilles in der Kathedrale als Kapellmeister wirkte. Da die Auftraggeber dann aber die Zahlung und die Aufführung verweigerten, fand die Uraufführung gemäß seinem eigenen Wunsch bei der Totenfeier für Gilles selbst Anfang des Jahres 1705 statt. Später wurde es u. a. noch bei den Beisetzungsfeierlichkeiten für Jean-Philippe Rameau, Stanislaus von Polen und Louis XV gespielt. Die Musik des Requiems ist in ihrer für französische Requien typischen Art friedvoll und tröstend, ohne große Dramatik, und steht überwiegend in fröhlichem F-Dur. Bemerkenswert sind die Bildhaftigkeit der Tonsprache und der Einfluss der französischen Tanzmusik des Barock. An vielen Stellen wirkt es aber mit überraschenden harmonischen Wendungen wie ein Werk der Romantik.

Die Vesperae solennes de Confessore KV 339 von Wolfgang Amadeus Mozart, entstanden 1780, gehören fraglos zu den „großen“ kirchenmusikalischen Hauptwerken des Komponisten und gelten als eines der herausragenden Kirchenmusikwerke der europäischen Musikgeschichte. Komponiert hat sie Mozart während seiner Tätigkeit als Hofkomponist des Erzbischofs von Salzburg, Hieronymus von Colloredo.
Die Vesperae folgen der katholischen Liturgie für eine Vesper und haben als Textgrundlage fünf Psalmen aus dem Alten Testament (hier: Psalm 110, 111, 112, 113 und 116), sowie als Abschluss das Magnificat, den Lobgesang der Maria aus dem Lukasevangelium. Der Zusatz Confessore weist auf das Andenken an einen heiligen Bekenner hin, z. B. einen heiligen Bischof, solennes betont den festlichen Charakter des Werkes, auch in der Orchesterbesetzung. Die Vertonung des Psalms „Laudate Dominum“ als großes Sopransolo wurde eines der beliebtesten Stücke geistlicher Musik Mozarts.